Über mich
Okan Sarikaya.
Aufgewachsen und wohnhaft in Weinfelden. Bevor ich Fahrlehrer wurde, war ich rund zehn Jahre lang Labortechniker.

Zehn Jahre im Labor, und trotzdem am falschen Ort
Gelernt habe ich Lebensmitteltechnologe EFZ, danach habe ich rund zehn Jahre in Lebensmittellabors gearbeitet. Ohne Weiterbildung zum Laboranten ging es dort aber nicht weiter, der Lohn blieb, wie er war, und die Leidenschaft für die Arbeit fehlte mir. Ich habe angefangen, mich umzusehen, und mehrere Infoveranstaltungen zu anderen Berufen besucht, ohne dass mich etwas richtig gepackt hat.
„Ich weiss, was der perfekte Beruf für dich ist. Fahrlehrer. Du hast mir damals das Autofahren beigebracht und warst so ruhig und geduldig. Und du fährst selbst immer anständig.“mein jüngerer Bruder, am Telefon
Der Anruf, der alles verändert hat
Ich hatte ihm tatsächlich das Fahren beigebracht, lange bevor ich daran dachte, es zum Beruf zu machen. Ein paar Monate später stand mein Entscheid fest.
Start der Fahrlehrerausbildung bei der Transportschule AG, dazu acht Monate Praktikum bei anderen Fahrschulen mit eigenen Schülern.
Ausbildung abgeschlossen, und direkt selbstständig gemacht.
Von der Ausbildung zur eigenen Fahrschule
Ich hätte auch bei einer bestehenden Fahrschule bleiben können. Ich wollte aber lieber meine eigene führen, weil mein Name dahintersteht. Da steckt hundert Prozent Fleiss dahinter.
Wie ich unterrichte
Ich sage dir ehrlich, wo du stehst, auch wenn das nicht immer das ist, was du hören willst. Ich mache dir keine unrealistischen Hoffnungen, aber wenn ein Fortschritt da ist, sage ich das genauso deutlich. Meine Schüler würden mich wahrscheinlich als ehrlich, freundlich und fair beschreiben. Ich selbst würde noch ein Wort dazunehmen: liebevoll.
Wer zuhause mit den Eltern üben kann, bekommt von mir kleine Aufgaben zur Wiederholung mit. Das bedeutet für dich am Ende meistens weniger Fahrstunden. Was mir dabei wichtig ist: Zuverlässigkeit. Kurzfristige Absagen, zehn Minuten vor der Lektion oder gar nicht auftauchen, machen es allen schwerer, dir, mir und dem nächsten Schüler danach.
Ein Schüler, an den ich mich gut erinnere, ist Dusan. Extrem motiviert, wollte am liebsten sofort zur Prüfung. Ich habe ihn bewusst gebremst und mit ihm alle Fahrstunden sauber durchgezogen. Bestanden hat er beim ersten Versuch.
Prüfungsangst kenne ich selbst
Ich hatte selbst mit Prüfungsangst zu kämpfen und weiss, wie es sich anfühlt, wenn einem die Situation zu gross wird. Deshalb fange ich bei ängstlichen Schülern nicht mitten im Verkehr an, sondern an einem ruhigen Ort, wo sich zuerst das Grundsätzliche einspielen kann.
Ausserhalb des Autos
In Weinfelden bin ich zuhause, mit meiner Frau und unseren zwei Söhnen, 7 und 4 Jahre alt. Ich schaue und spiele gerne Fussball, und Autos haben mich schon immer interessiert, lange bevor ich Fahrlehrer wurde.
Ich unterrichte auf Deutsch, Schweizerdeutsch und Türkisch, dazu reicht mein Englisch für die Verständigung. Mein eigenes Auto ist ein VW Golf 8, Automat, Baujahr 2024, dasselbe Fahrzeug, mit dem wir auch deine Fahrstunden fahren.
Wenn du das Gefühl hast, bei mir gut aufgehoben zu sein: Schreib mir. Ich freue mich, dich kennenzulernen.
